Ich werde immer wieder von meinen Teilnehmern im Kurs gefragt: „Welches Notizbuch soll ich mir denn jetzt kaufen? Muss es wirklich ein Teures sein?“ Nein, es muss definitiv nicht das Teuerste sein! 

Du kennst Bullet Journaling noch nicht? Dann komm doch mal zu einer Bullet Journal ArtNight und lerne die Methode kennen.

Es gibt immer wieder Blogger und BuJo Experten, die Dir sagen werde, dass Du unbedingt das Notizbuch X von Firma Y haben musst, aber glaub mir, ich habe schon viele getestet und da waren sowohl unter den teureren, als auch unter den günstigen gute und schlechte dabei. Und für jeden bedeutet gut oder schlecht, gerade bei diesem Thema etwas anderes. Du solltest Dir also einfach über ein paar Dinge vor dem Kauf Gedanken machen.

Hier kommen meine Tipps zum Kauf des richtigen Buches für Dich:

  1. Überlege Dir mit welchen Stiften zu darin schreiben und malen möchtest. Benutzt Du viel Filzstifte und möchtest auch größere Flächen ausmalen, dann ist ein dickeres Papier sinnvoll. Verwendest Du eher Fineliner, dann muss es nicht ganz so dick sein.
  2. Wie viele To Dos und Termine, Tracker und Listen willst Du führen? Hier ist die Seitenanzahl entscheidend. Trägst Du viel ein, dann empfehle ich Dir ein Buch mit mehr Seiten, damit Du nicht so häufig wechseln musst.
  3. Bleibt das Buch beim Aufschlagen von alleine offen? 

Es gibt meiner Meinung nach nichts Schlimmeres, als ein Notizbuch, das die ganze Zeit zuklappt. Gerade, wenn Du etwas aufwändiger gestalten möchtest, dann kann das wirklich störend sein. 

  1. Welche Farbe soll Dein Papier haben?
    Es gibt Notizbücher die haben reinweißes Papier, andere sind eher cremefarben, wieder andere sind sogar schwarz. 
  2. Welches „Zubehör“ soll Dein Notizbuch haben?
    Beliebte Extras sind eine Tasche auf der letzten Seite, ein oder mehrere Lesebändchen, eventuell diverse Aufkleber und eine Stiftschlaufe. Gerade Lesebändchen finde ich extrem sinnvoll. Ich habe immer mindestens gerne zwei Stück.
  3. Achte auf die Linierung!
    Für das Bullet Journal ist ein Punktraster sehr sinnvoll. Es gibt Dir Orientierung beim Malen und schreiben, ist aber nicht zu auffällig. Linien und Karos können hier stören.
  4. Was soll schon vorgegeben sein?
    Viele Notizbücher haben bereits einen Index und nummerierte Seiten. Spezielle Bullet Journals haben sogar schon eine Seite für den Key, also Deinen Eintragungsschlüssel. Hier ist einfach die Frage, was Du gerne schon vorgegeben haben möchtest und was Du lieber selbst gestalten willst.

So jetzt hast Du einmal ein paar Ideen worauf Du beim Kauf eines Bullet Journals achten solltest. Noch ein Tipp zum Schluss, wenn Du jetzt Dein Wunschbuch in den Händen hältst. Nimm Dir hinten im Buch eine Seite für einen Stiftetest. Hier kannst Du alle Stifte, die Du verwenden möchtest einmal ausprobieren und schauen wie sie auf dem Papier wirken und ob sie durchscheinen (sogenanntes Ghosting) oder vielleicht sogar durchbluten, also auf der anderen Seite die Farbe richtig durchkommt.

Ich hoffe ich konnte Dir mit den Tipps ein wenig weiterhelfen und Dir die Suche nach dem passenden Notizbuch etwas erleichtern.

Hier kommen noch ein paar Beispiele von Notizbüchern, die ich gerne für mein Bullet Journaling nutze:

Ein Klassiker unter den Notizbüchern ist sicher das Leuchtturm Buch 

Sehr schön ist auch das Quo Vadis Life Journal

Das Journal von Lemome hat schon viel Zubehör dabei, unter anderem Sticker und einen Stift

Das Scribble that Matters ist ebenfalls ein sehr schönes Buch

Dingbats hat mit der „Earth Collection“ eine Reihe von Notizbüchern geschaffen, die bereits viele Extras aufweisen.

Hieroglyphs gehört zu den eher günstigeren Büchern, muss sich aber mit seiner Ausstattung nicht hinter den teureren verstecken.

Und last but not least ein weiterer Klassiker: Das Moleskine Notizbuch.

Ich werde Dir die Notizbücher in den folgenden Beiträgen noch etwas genauer vorstellen.

Für heute soll es das gewesen sein!

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